Sepp Temba

was bisher geschah!

Geboren als „Mittlerer von 3 Wirtsbuama“ einer traditionellen mühlviertlerischen Wirtshausfamilie (St. Stefan am Walde/OÖ).

Hat schon als kleiner Spross -zum Leidwesen der Eltern – den Wortschatz der berüchtigsten Stammgäste beherrscht.

Letzter verzweifelter Versuch der Eltern doch noch einen verhaltensunauffälligen Jungen zu formen!

  • Ab ins Priesterseminar „Petrinum“ nach Linz!
  • 2 Jahre später – Versuch gescheitert! Zustand erheblich verschlechtert!
  • Zurück ins „normale“ Leben.

Erweiterung der mühlviertlerischen Wirtshaussprache durch Studium des städtischen Linzer Slangs.

Absolvierung einer Lehre als Hotel- und Gastgewerbeassistent im Hotel Schillerpark (Linz) – inkl. 3x Berufsschulbesuche in der Steiermark (Aigen im Ennstal und Bad Gleichenberg).

Weckung des Forscherinstinktes, durch schmerzhafte Selbstversuche beim testen wie weit man

  1.  beim weiblichen Geschlecht und
  2. nach erheblichem Alkoholkonsum noch gehen kann.

Perfektionierung der Dialektsprache durch Intensivkontakt mit Rekruten aus allen Teilen Österreichs – beim Militärdienst (Gardekompanie) in der Wiener Maria Theresienkaserne (nach vorangegangener Grundausbildung in der burgenländischen Provinzkaserne Kaisersteinbruch).

Abschluss der körperlichen Entwicklung in die Vertikale. Beginn der Verformung in die Horizontale. Jedoch weiterhin keine Entwicklung in Richtung geistiger Reife erkennbar.

Erste Gehversuche auf den „Brettern die die Welt bedeuten“, durch diverse Theater- und Faschingsauftritte. Gründungsmitglied der bis heute aktiven Playbackband „LOS CASSETTOS“.

Beginn der Leidenschaft als Autor erster eigener Texte erkennbar. Aufführungen selbstgeschriebener Theaterstücke im urigen Theaterstadl mit eigens dafür gegründeter Theatergruppe.

Gründung der örtlichen Kabarettgruppe „kabedy“ inkl. Aufführung mehrerer selbstgeschriebener Kabarettprogramme. Erster Versuch als Drehbuchautor und Hauptdarsteller eines kabarettistischen Werbefilmes über die 3 TraumArena Hotels: Aviva, Bergergut und Hotel Guglwald.

Hauptdarsteller im professionellen Werbespot „Der Beziehungsprofi“ für das Romantikhotel Bergergut (Afiesl).

Start mit erstem selbst geschriebenen Kabarett-Soloprogramm (Wirtshauskabarett) mit dem Titel „PartnerLOS„. Bestens musikalisch unterstützt durch den amerikanischen Straßenmusiker und Gitarrenkünstler Guss Longford.

Weder Ende der körperlichen Verformung in die Horizontale, noch geistige Entwicklung ins Erwachsenenstadium in Sicht.

Guss Longford

Der Weltenbummler

Geboren im US-Bundesstaat Massachusetts, als einziges Kind seiner amerikanischen Mutter Linda Longford und seinem deutschem Vater Willy Grüsch (ebenfalls Weltenbummler).

Erster Kontakt mit einer Spielzeuggitarre, überreicht durch Santa Claus.

Letzter Kontakt mit seinem Vater Willy Grüsch, der mal kurz Zigaretten holen ging, kurz darauf noch mit zerrissenen Jeans in einem Zug sitzend Richtung New York……….. (jedoch ab diesem Zeitpunkt nie mehr wieder)…….gesehen wurde!!!!

Ernsthafte Beschäftigung mit der Gitarre in Form mehrerer Workshops und Ausbildungen. Erste mehr oder weniger lukrative „Gitarrengigs“ in diversen Pub´s bzw. an unbewohnten Straßenkreuzungen.

Aufbruch zur „Weltenbummlerei“! Vorerst mit Tramprucksack und Country-Gitarre quer durch Amerika.

Historisches Zusammentreffen mit seinem großen Idol Willie Nelson beim legendären Live Konzert in Texas.

Von Amerika über Skandinavien nach Österreich

Seinem Vater Willy Grüsch (zweifelsohne der größte ABBA-Fan aller Zeiten, der seinen Sohn oftmals mit einem Lied seiner Lieblingsband ABBA in den Schlaf gesungen hat) ist es zu verdanken, dass Guss jemals einen Fuß nach Europa setzte. Angetrieben durch sein musikalische Talent sowie den Drang nach Freiheit (Eigenschaften die er zweifelsohne seinem Vater zu verdanken hat), chartert er das nächstbeste Boot und „schifft“ von Amerika aus – direkt nach Schweden. Dort angekommen, macht er sehr schnell die schmerzvolle Erfahrung, dass ABBA längst Geschichte ist. Ab diesem Zeitpunkt beschließt er „sein eigenes Ding“ zu machen. Er perfektioniert sein Gitarrenspiel und bringt sein enormes Können am Liebsten im sogenannten FINGERSTYLE zum Ausdruck. Das musikalische Spektrum dabei reicht seither von „funky fingerstyle“ über Ragtime bis hin zu Balladen und ausdrucksvollen Instrumentalstücken.

Erstkontakt mit Sepp Temba

Guss trifft nach einer langen und intensiven Tour durch einige europäische Länder – letztendlich in Österreich ein. Als Straßenmusiker verdient er sich seinen Lebensunterhalt, von dem er – bescheiden wie er ist – ganz gut leben kann. Beim Pflasterspektakel 2011 in Linz lernt er den Kabarettisten Sepp Temba kennen, der ihn ab diesem Zeitpunkt liebevoll „aufnimmt“, ihn als Musiker engagiert und seitdem mit ihm vergnüglich durch die Lande zieht.

Sepp Temba über Guss Longford

Als ich 2011 den völlig verwahrlosten, aber musikalisch hochbegabten Straßenmusiker Guss Longford auf der Linzer Landstraße traf, war mir sofort bewusst, dass ich mich um ihn kümmern muss. Seitdem beschäftige ich ihn als Musiker auf meiner Kabarett-Tournee und versuche ihm etwas deutsch und die mühlviertlerische Lebensweise beizubringen. Er ist ein merkwürdiger Kautz aber wir verstehen uns prächtig und haben sehr viel Spaß.

Guss Longford über Sepp Temba

Sepp Temba ist ein merkwürdiger Kautz, der mir - als ich ihn das erste Mal sah - durch seine hektische Art und Gestik sofort aufgefallen ist. Nachdem ich ihn eigentlich recht sympathisch fand, musste ich nicht lange überlegen und beschloss ihn bei seinen kabarettistischen Auftritten künftig musikalisch zu begleiten. Ohne mich wäre er ja total überfordert!